Klimaschutz
und Artenerhalt

ist die effektivste Investition
Ihres Lebens.

Gemarkung Siebeldingen Flst.Nr. 302/6 Gartenfläche

Streuobstwiesen, Wildwiesen, ehemalige Obstgartenflächen oder Waldflächen, die von uns erworben und verwaltet werden, haben eines gemeinsam: Sie dienen dem Klima- und Artenschutz. Je mehr solcher Flächen einer Nachverdichtung durch Bebauung, einer intensiven landwirtschaftlichen Nutzung oder anderen klimaschädlichen Nutzungen entzogen werden, desto besser. Auch die Gemarkung Siebeldingen Flst.Nr. 302/6 Gartenfläche dient durch ihren natürlichen Bestand an Bäumen und Obststräuchern dem Erhalt der Artenvielfalt und dem Klimaschutz. Die Gemarkung in ihrem jetzigen Zustand zu erhalten, ist unser Anliegen.

Die Gemarkung Siebeldingen Flst.Nr. 302/6 Gartenfläche

Der Baumbestand der Gemarkung Siebeldingen Flst.Nr. 302/6 Gartenfläche wird zum großen Teil durch Obstbäume geprägt. Hier finden sich etwa Birnen- und Apfelbäume, Kirschbäume und Aprikosenbäume. Daneben gedeihen hier aber auch Haselsträucher, Brombeerhecken oder eine Wildwiese. Viele Instanzen profitieren vom Erhalt der Baumbestände und der Wildwiese in der Gemarkung Siebeldingen Flst.Nr. 302/6 Gartenfläche. Sowohl dem Klimaschutz als auch der Biodiversität wird durch dieses Gartenstück ein Stück weit gedient.

Die in der Umgebung lebenden Menschen ebenso wie die hier ansässigen Landwirte profitieren davon, dass es dank dieses nicht bewirtschafteten Lebensraumes genügend Insekten zur Bestäubung und Befruchtung von Wiesen- und Feldpflanzen gibt. Nicht nur das Insektensterben zwingt zum Handeln. Auch die Maßnahmen zum Klimaschutz kommen nur schleppend in Gang. Doch die Zeit läuft uns davon. Jedes Projekt, das dem Ganzen dient und nicht nur als grünes Alibiprojekt dient, ist ein relevanter Beitrag. Der Obstbaum-Bestand in der Gemarkung Siebeldingen Flst.Nr. 302/6 Gartenfläche leistet beides in einem.

Biodiversität und Artenschutz gehen Hand in Hand

Die Apfel- und Birnenbäume in der Gemarkung Siebeldingen Flst.Nr. 302/6 Gartenfläche ernähren Insekten, Vögel und Kleinsäuger wie Feldmäuse. Unter ihren Blättern, im Stamm- oder Totholz finden weitere Tierarten Zuflucht oder Unterschlupf. In den Baumkronen können Nistplätze angelegt werden. Allein die Apfelbäume ziehen bis zu 25 verschiedene Schmetterlingsarten an. Haselsträucher bieten Nahrung für Vögel und Eichhörnchen. Sie sind Anziehungspunkte für Igel und andere Kleintiere, die einen sicheren Unterschlupf benötigen. Je vielfältiger ein Biotop bewachsen ist, desto eher dient es dem Arten- und Klimaschutz.

Sträucher oder Brombeerhecken werden in Stadtgebieten zunehmend gerodet. Stattdessen werden schnell wachsende Kirschlorbeerhecken angelegt. Insekten wird mit Schottergärten der Garaus gemacht. Viele Vögel verlieren dadurch ihre Brutplätze, unzählige Insekten ihren Lebensraum. Dabei versorgen Brombeerhecken Mensch und Tier mit wertvollen Vitaminen. Brombeerhecken bieten Amseln, Drosseln, Finken oder Mäusen Nahrungsquellen. Diverse spezialisierte Schmetterlingsarten wie der Brombeer-Zipfelfalter, der Brombeer-Perlmutterfalter oder die Brombeer-Gespinstmotte können ohne Brombeer-Sträucher nicht überleben.

Entschlossen dem Klimawandel entgegen arbeiten

Der Erhalt von Brombeerhecken ist ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz. Die von Vögeln und Kleinsäugern aufgenommenen Samen der Brombeer-Früchte werden an anderer Stelle unverdaut wieder ausgeschieden. Sie sorgen auf natürliche Weise für neuen Bewuchs. Dünne Zweige, Grashalme und Blätter der in dieser Gemarkung angesiedelten Pflanzen dienen als Baumaterialien für Nestbauten.

Stehen die Obstbäume im Frühling in voller Blüte, bieten sie durch Nektar und Blütenpollen Bienen, Hummeln und Schmetterlingen einen Anzugspunkt. Schnecken und Schmetterlingsraupen ernähren sich von den Blättern. Der Umstand, dass es zukünftig wärmere Sommer und weniger kalte Winter gibt, erlaubt auch den hier zu findenden Aprikosenbäumen das Überleben in unseren Breiten. Aprikosenbäume gelten zudem als besonders hitzeresistent.

Gleiches gilt für die Kirschbäume, die in der Gemarkung Siebeldingen Flst.Nr. 302/6 Gartenfläche zu finden sind. Sie gelten als hitzeverträglicher als andere Baumarten. Der Klimawandel bringt die Kirschbäume laut einer Studie immer früher zum Blühen. Die Kirschblüte hat sich seit Mitte der Achtzigerjahre je nach Region um acht bis 30 Tage nach vorne verlagert. Verantwortlich dafür ist die Erderwärmung. Diese schnellstmöglich durch geeignete Maßnehmen zu stoppen, muss daher unser aller Anliegen sein.

Wildwiesen erweisen sich als vielseitige Helfershelfer. Sie speichern neben Kohlenstoff auch Feuchtigkeit. Wildwiesen können damit bei anhaltendem Stark- oder Dauerregen Überschwemmungen verhindern. In Gemeinschaftsarbeit mit dem Baumbestand in der Gemarkung produziert das Wildwiesen-Areal Sauerstoff. Es sorgt zudem für Lärm-Reduzierung und filtert Feinstaub aus der Luft. Dieses wertvolle Biotop in seinem Zustand zu erhalten, dient in vielfältiger Weise dem Arten- und dem Klimaschutz. Machen Sie mit!

Nachhaltigkeit zuverlässig vorantreiben

Zeigen Sie mit unserem Zertifikat anderen, dass Ihr Unternehmen Klimaschutz und Artenerhalt ernst nimmt und Wert legt auf sauberes ökologisches Wirtschaften. Klimaschutz und der Erhalt unserer Umwelt ist eine Aufgabe, die jeden betrifft.

Eine kontinuierliche Beteiligung an Projekten die dem Klimaschutz und der Artenerhalt dienen, ist eine Pflicht für jeden, um eine nachhaltige Zukunft sichern zu können.